„Man kann Armin Laschet die Bundesrepublik Deutschland anvertrauen.“

Auftakt in den Wahlkampfendspurt mit Astrid Mannes und Friedrich Merz: CDU kämpft bis zur Schließung der Wahllokale um jede Stimme

Am vergangenen Freitag besuchte der bekannte CDU-Bundespolitiker Friedrich Merz die örtliche Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes in Bickenbach zur Wahlkampfveranstaltung „Gemeinsam für ein modernes Deutschland“ auf dem Bickenbacher Sportplatz. Vor rund 220 begeisterten Besucherinnen und Besuchern sprach Merz zehn Tage vor der Bundestagswahl über seine Vision für die nächsten Jahre in Deutschland und warb für die Union.

„Wir stehen vor einer Richtungsentscheidung bei der Bundestagswahl. Zur Auswahl stehen rot-grün-rote Experimente, die gerade die wirtschaftliche Entwicklung schwer belasten würden oder eine verlässliche CDU-geführte Bundesregierung, die für Wachstum und Wohlstand, Stabilität, ausgeglichene Haushalte, Sicherheit, Klimaschutz und sozialen Zusammenhalt steht“, so Mannes. „Die CDU steht für Experten anstelle von Experimenten und dies verkörpert kaum jemand so gut wie Friedrich Merz.“

„Diese Bundestagswahl ist eine Schicksalswahl, eine echte Richtungsentscheidung für Deutschland. Sie ist aber vollkommen unterschiedlich als alle anderen Bundestagswahlen seit 1949. Erstmals tritt eine Amtsinhaberin bzw. ein Amtsinhaber nicht zur Wiederwahl an. Das Gesicht der Bundesrepublik Deutschland nach innen und außen wird sich verändern. Das ist Risiko und Chance zugleich“, blickt Merz voraus. „Es ist ein Einschnitt, aber auch eine Zeit für Veränderung und Erneuerung.“

Merz blickte auf 16 gute Jahre unter Angela Merkel als Bundeskanzlerin zurück und äußerte den Wunsch auch einmal stolz und dankbar auf die Leistungen der letzten 75 Jahre sein zu dürfen. „Wir sind Zeitzeugen eines Epochenwandels und der Verschiebung der Machtzentren der Welt. Die USA haben sich z. B. aus Afghanistan zurückgezogen und deren Platz übernehmen immer mehr China und Russland“, so Merz. „Daher ist eine starke Europäische Union als Ausgleich von enormer Bedeutung. Leider ist die EU allerdings – nicht nur nach dem Brexit – schwächer als sie sein sollte.“ Als Europaparlaments- und Bundestagsabgeordneter hat er in beiden Parlamenten mitgearbeitet. Ziel der EU sei immer eine gemeinsame Währungsunion und ein Binnenmarkt gewesen. Allerdings galt immer die Position, dass jeder für seine eigene Schulden eintrete. Wenn dies zukünftig unter einem SPD-Kanzler Scholz nicht gelte, würden die Nettozahler und vor allem Deutschland, die politischen Versäumnisse anderer Mitgliedsländer bezahlen müssen. „Das kann nicht die Position Deutschlands sein und dies wird unter einem Bundeskanzler Armin Laschet nicht passieren.“

Der Klimawandel ist und wird das wichtigste Thema für die ganze nächste Generation, glaubt der Sauerländer Merz. Man kann das Problem des Klimawandels nicht ernsthaft bestreiten, aber die Union hinterfrage es, wie die Grünen es lösen wollen. „Wir werden tiefgreifende Veränderungen aller Prozesse erleben. Unser Ziel ist die Klimaneutralität bis spätestens 2045. Aus der Kohle steigen wir bis 2038 komplett aus, d.h. wir beginnen mit dem Ausstieg bereits in nächster Zeit. Wir müssen aber in Deutschland künftig sagen, was wir wollen und in welche Richtung wir unsere Stromversorgung entwickeln wollen. Es geht nicht immer nur mit Verboten oder mit Ausstiegen“, fordert Merz. „Wir müssen den Forscherinnen und Forschern alle Möglichkeiten offenlassen und uns nicht auf eine Technologie von vornherein ideologisch festlegen. Ich fahre gerne Auto und wir werden auch nach 2030 Autos brauchen und bauen. Wir haben in diesem Land die beste Autoindustrie der Welt. Wir wollen mit dem Auto die Mobilität der Zukunft entwickeln und nicht gegen das Auto. Die Elektromobilität wird eine der Lösungen sein, aber vielleicht nicht die eine Lösung.“

Zum Abschluss seiner Rede blickte er auf den Wahlkampf und die Mitbewerber. „Wo es eine rechnerische Mehrheit für rot-grün-rote Koalitionen gibt, wird es gemacht. Ich habe in Nordrhein-Westfalen meine eigenen Erfahrungen mit einer linken Duldung der SPD-Grünen Regierung gemacht. Olaf Scholz ist das trojanische Pferd der parlamentarischen Linken der SPD. Er hat keine Mehrheiten in der SPD. Die SPD wollte ihn noch nicht einmal als ihren Vorsitzenden. Außerdem ist er in drei Finanzskandale verwickelt. Armin Laschet hingen ist skandalfrei und einer, der Menschen zusammenbringt. Man kann Armin Laschet die Bundesrepublik Deutschland anvertrauen. Davon bin ich tief überzeugt. Deshalb kandidiere ich auch selbst wieder für den Deutschen Bundestag, um ihn dort zu unterstützen“, so Merz. „Wir haben Antworten auf die Fragen der Zukunft. Wir haben einen Kompass und kennen den Weg, der schwierig werden wird. Ich nenne nur noch das Beispiel des Rentensystems, das wir dringend für die junge Generation gerecht gestalten müssen. Deshalb müssen wir für unsere drei Wahlziele kämpfen: erstens soll Astrid Mannes das Direktmandat im Wahlkreis Darmstadt gewinnen, zweitens wollen wir gemeinsam mit den Freunden der CSU stärkste Fraktion im neuen Deutschen Bundestag werden und drittens darf es keine Mehrheit für ein Linksbündnis von SPD, Grünen und der Linken geben.“

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Friedrich Merz einen prominenten und fesselnden Redner für diese Veranstaltung gewinnen konnten. Das war genau der richtige Auftakt für die letzten Tage bis zur Bundestagswahl. Es geht um jede Stimme und wir werden bis zum Wahlsonntag um 18:00 Uhr kämpfen“, so Mannes abschließend.

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