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09.12.2019, 08:02 Uhr
CDU-Kreisverband Darmstadt-Dieburg diskutiert aktuelle Agrarpolitik der Bundesregierung
„Unsere Landwirte verdienen mehr Anerkennung und Respekt für ihre Arbeit!“
Im Rahmen ihrer Kreisvorstandssitzung am 4. Dezember 2019 in Nieder-Ramstadt diskutieren die Darmstadt-Dieburger Christdemokraten die aktuelle Agrarpolitik der Bundesregierung und die Demonstrationen der Landwirte. „Wir müssen die Leistungen der Landwirte stärker anerkennen und gemeinsam mit dem Berufsstand nach praxistauglichen, tragfähigen und gesamtgesellschaftlichen Lösungen suchen. Dies geht nur gemeinsam im Dialog“, fordert der CDU-Kreisvorsitzende Gottfried Milde. „In den aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen werden unsere Landwirte vielfach pauschal verurteilt als Verursacher von Umweltschäden und Tierleid.“
CDU / Dominik Butzmann
An den Demonstrationen in Berlin nahmen auch Landwirte aus Reihen der CDU Darmstadt und CDU Darmstadt-Dieburg teil. Die Rolle der Landwirte als regionale Nahrungsmittelproduzenten werde aus Sicht der Christdemokraten nicht richtig gewürdigt. „Die Landwirte haben selbst – doch auch aus eigenem Interesse für ihren Lebensunterhalt, den ihrer Kinder und Enkel – das größte Interesse an einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Äcker und Felder“, ergänzt der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Lutz Köhler. „Deshalb muss auch in den nächsten Wochen und Monaten intensiv mit den Landwirten über die drei Säulen des Agrarpakets der Bundesregierung (Aktionsprogramm Insektenschutz, dem Tierwohllabel und der Umschichtung der Agrarförderung hin zu mehr Umweltschutz) diskutiert werden.“
 
Die CDU Deutschlands hat sich auf ihrem Bundesparteitag in Leipzig klar für eine Zukunft mit der heimischen Landwirtschaft ausgesprochen. Der Landwirtschaft, sowohl konventionell wie auch ökologisch betrieben, will die Partei eine verlässliche Perspektive bieten, mit fairen Rahmenbedingungen und Planbarkeit. So sollen etwa die Finanzmittel für die gemeinsame Agrarpolitik der EU nicht gekürzt, bürokratische Vorgaben reduziert und durch Änderungen im Bau- und Umweltrecht Investitionen in den Stallbau für mehr Tierwohl ermöglicht werden. Auch durch den Ausbau der Breitband- und Mobilfunkversorgung müsse die Digitalisierung in der Landwirtschaft vorangetrieben werden, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu verringern und eine nachhaltigere und effizientere Landbewirtschaftung zu fördern. „Auf die Umsetzung dieser Vorhaben hoffen meine Familie und unsere Berufskollegen“, schildert die Otzberger Landwirtin und Unternehmerin Kathrin Seeger. „Wir sind gerne zu Gesprächen und zum Dialog bereit, aber dabei müssen auch zählbare Ergebnisse herauskommen.“
 
Landwirtschaft bedeute heute einen harten Wettbewerb – auch aufgrund der Erwartungen von uns Verbrauchern. „Damit unsere Landwirte eine Zukunft haben, müssen wir die vielfältigen Herausforderungen gemeinsam angehen. Denn für uns ist klar: Die Landwirtschaft ist unverzichtbar für unser Land und gehört in die Mitte der Gesellschaft“, so Milde, Köhler und Seeger abschließend.
 
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