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07.08.2019, 07:46 Uhr
Bildungspolitikerin Astrid Mannes fordert mehr Sprachförderung im Vorschulalter
Die Bundestagsabgeordnete Astrid Mannes, Mitglied im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, sieht sich durch die aktuelle kontroversen Debatte um die Frage einer Verschiebung der Einschulung von Kindern, die nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, in ihrer Forderung nach intensiverer Sprachförderung von Vorschulkindern bestätigt.
CDU/Dominik Butzmann
Mannes fordert schon länger, mehr Augenmerk auf die Sprachkompetenz zu richten. „Rund 94 Prozent der Kinder zwischen 3 und 6 Jahren besuchen in Deutschland eine Kita/Kindertagespflegeeinrichtung. Hier erreicht man also fast alle Kinder im Vorschulalter. Dies sollte man nutzen und bereits in der Kita Sprachförderung betreiben. Die Förderung von Sprachkompetenz für Kinder im Kindergartenalter muss Teil der Erzieherausbildung und fester Bestandteil der Bildungspläne für die vorschulischen Bildungseinrichtungen werden“, so die Bildungspolitikerin.
 
Daher begrüßt die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Darmstadt das Bundesprogramm Sprach-Kitas des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Kitas, in denen ein überdurchschnittlich hoher Anteil von Kindern sprachlichen Förderbedarf aufweist, Gelder für zusätzliches Personal zur gezielten Sprachförderung zur Verfügung stellt. Das Programm läuft Ende des Jahres 2020 aus. Mannes fordert die Ausweitung des Sprachförderprogrammes sowie seine Verlängerung über das Jahr 2020 hinaus. 
 
Flüchtlingskinder sollten bei Bedarf auch verpflichtende Deutschvorlaufkurse besuchen, bevor sie in die eigentlichen Klassen kommen. Zudem sollte man in der flüchtlingsspezifischen Sprachförderung der Kindertagesstätte die Eltern parallel mit einbinden. Das Modell der einjährigen Vorlaufklassen als kostenlose Sprachkurse für Vorschulkinder, deren Deutschkenntnisse schlecht sind, damit sie bei Schulbeginn mit ausreichenden bis guten sprachlichen Voraussetzungen in die Schule starten können, hat sich in Hessen bewährt. Das hessische Modell sollte auch von anderen Bundesländern übernommen werden. „Nur die Kinder, die dem Schulunterricht von Anfang an folgen können, werden Bildungserfolge aufweisen. Wir sollten jedem Kind, egal welcher Herkunft, zu einem bestmöglichen Bildungserfolg verhelfen“ so Mannes.
 
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