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02.11.2018, 10:13 Uhr
CDU Darmstadt-Dieburg fordert transparentes Bewerberverfahren zur Neuwahl der/des Parteivorsitzenden der CDU Deutschlands und Einberufung von Regionalkonferenzen
Mitgliederoffene Wahlanalyse auf Kreisparteitag im Januar 2019
„Mit Dank, Anerkennung und Respekt haben wir den Entschluss von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB nicht für eine Wiederwahl als Parteivorsitzende auf dem nächsten Bundesparteitag in Hamburg zu kandidieren, aufgenommen. Die CDU Deutschlands und unser ganzes Land haben Angela Merkel viel zu verdanken“, berichtet der CDU-Kreisvorsitzende Gottfried Milde von der Gemütslage der Mitglieder in den Stadt- und Gemeindeverbänden.
Auf der gemeinsamen Sitzung des Kreisvorstandes und des Kreisverbandsausschusses der CDU Darmstadt-Dieburg am vergangenen Dienstag in Groß-Zimmern habe man leidenschaftlich, selbstkritisch und ohne Denkverbote das hessische Landtagswahlergebnis und den vorhergehenden Wahlkampf analysiert. Die schmerzlichen landesweiten Verluste von über zehn Prozent, das nicht stattgefundene Stimmensplittung in Richtung CDU durch den grünen Koalitionspartner und die konkreten Ergebnisse wurden dabei intensiv diskutiert. Ein Wegducken wie z. B. beim Thema Diesel-Affäre in den letzten drei Jahren dürfe zukünftig nicht mehr passieren. „Unser Glückwunsch und Dank für einen engagierten Wahlkampf und bürgernahe Wahlkreisarbeit geht an Manfred Pentz für den erneuten souveränen Gewinn des Direktmandates im östlichen Wahlkreis.  Besonders bedauern wir allerdings den Verlust des Direktmandates von Karin Wolff im gemeinsamen Wahlkreis mit der Stadt Darmstadt und auch die knappe Niederlage von Lutz Köhler im Westwahlkreis. Beide haben auch einen herausragenden Wahlkampf absolviert und wir sind beiden zu großem Dank verpflichtet“, so Milde weiter. „Auch das Engagement unserer Jungen Union gilt es an dieser Stelle hervorzuheben, denn sie stellt die Zukunft der CDU dar.“ Eine ausführliche Analyse mit allen Parteimitgliedern und die mögliche Diskussion eines Koalitionsvertrages kündigt der CDU-Kreisverband für Januar 2019 vor der Konstituierung des Hessischen Landtages an.
 
In der Anzahl der bisherigen möglichen Kandidaten für den Parteivorsitz sehen die Christdemokraten eine große Chance. „Die CDU muss wieder lernen, inhaltlich kontrovers zu diskutieren und Visionen zu entwickeln. Es ist egal, ob jemand links, rechts, konservativ, liberal oder Ähnliches ist. Wir müssen wieder Themen setzen und uns nicht mit uns selbst, unserer Schwesterpartei oder dem Koalitionspartner beschäftigen“, fordert der Kreisschatzmeister Ralph Pittich, der auch Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Darmstadt-Dieburg ist. „Wir wünschen uns eine CDU, die erkennbar anders ist, als andere Parteien.“
 
Daher haben die CDU-Kommunalpolitiker in einem Brief an die Generalsekretärin der Bundespartei, Annegret Kramp-Karrenbauer, für die nächsten Tage und Wochen eine Einbeziehung der Mitglieder in den Auswahlprozess der bzw. des neuen Parteivorsitzenden gefordert. „Die Partei muss künftig wieder stärker von unten nach oben gedacht werden und nicht umgekehrt. Mindestens sind daher mehrere Regionalkonferenzen durch die Bundespartei anzubieten, auf denen sich die Kandidaten unseren Mitgliedern präsentieren und ihr Zukunftsprogramm ‚CDU 2025‘ vorstellen“, so Milde und Pittich abschließend. 
 
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