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16.11.2020, 15:34 Uhr
CDU Weiterstadt lehnt Anbindung der Bahnneubaustrecke Frankfurt – Mannheim durch die ‚Kurze Weiterstädter Kurve‘ an die Strecke Mainz – Darmstadt ab und kündigt juristische Schritte an
„Bürgerinnen und Bürger Weiterstadts müssen für Anbindung des Darmstädter Hauptbahnhofes mit viel mehr Lärm leben und jahrelang mehrere Baustellen ertragen!“
„Die CDU Weiterstadt kritisiert die Planungen der Deutschen Bahn für die Bahnneubaustecke Frankfurt – Mannheim und insbesondere die Anbindung an die Bestandsstrecke Mainz – Darmstadt. Die sog. ‚Kurze Weiterstädter Kurve‘ ist ein Super-Gau für die Stadt Weiterstadt und ihre Menschen. Wir werden gegen diese Trassenvariante sowohl politisch als auch juristisch kämpfen“, kündigt der CDU-Vorsitzende Sebastian Sehlbach an. „Auch der unzureichende Lärmschutz an der Neubaustrecke auf Höhe Gräfenhausens, Weiterstadts und der Riedbahn ärgert uns sehr.“
Foto: Christiane Lang
Gerade die Äußerungen der Deutschen Bahn und von Politikern zum ‚Schutzgut Mensch‘ und die ‚geringste Schallbetroffenheit‘ hören sich für die Weiterstädter Kommunalpolitiker und die Menschen vor Ort wie Hohn an. „Wir fordern daher, dass die Neubaustrecke von Norden kommend vor Gräfenhausen in einen Tunnel gelegt wird, um Gräfenhausen, die Kernstadt und die Riedbahn vor zusätzlichem Lärm zu schützen“, fordert die stellvertretende Vorsitzende und Stadtverordnete Ina Dürr. „Weiterstadt ist bereits jetzt mit sehr viel Lärm durch den Frankfurter Flughafen, die bestehende Bahntrasse, die Bundesautobahn A 5 und die Bundesstraße 42 belastet.“ Gerade im Landkreis Bergstraße werde die Strecke deutlich mehr durch Tunnel geführt als im Landkreis Darmstadt-Dieburg.
 
Im nächsten Jahr starten die Detailplanungen und die ersten Genehmigungsverfahren. Zusätzlich wird sich auch der Deutsche Bundestag mit der Neubaustrecke in einem parlamentarischen Verfahren befassen. „Wir werden gemeinsam mit unseren Abgeordneten im Bundes- und Landtag für den bestmöglichen Lärmschutz kämpfen. Gerade die Bestandsstrecke Mainz – Darmstadt muss in Höhe Braunshardts und Weiterstadts auch mit dem bestmöglichen Lärmschutz – vergleichbar einer Neubaustrecke – ausgerüstet werden. Der Lärmschutz darf nicht am Geld scheitern, denn diese gesamte Infrastrukturmaßnahme wird mit Sicherheit mehr als eine Milliarde Euro kosten“, so Sehlbach weiter. „Auch werden wir eine gemeinsame Initiative mit den anderen Fraktionen in der Weiterstädter Stadtverordnetenversammlung starten, um möglichst viel Schaden von Weiterstadt abzuwenden.“
 
„Es kann nicht sein, dass die Weiterstädterinnen und Weiterstädter durch den Komplettanschluss des Darmstädter Hauptbahnhofes mit zusätzlichem Lärm belastet werden. Auch die jahrelangen Bauarbeiten werden für unsere Bevölkerung zu einer immensen Belastung werden. Daher fordern wir die Deutsche Bahn auf, ihre Planungen zu überarbeiten und den Trassenverlauf zu ändern. Aus unserer Sicht ist die Klein-Gerauer-Spange an der Bundesautobahn A 67 die bestmögliche Trasse, auch wenn sie etwas teurer sein dürfte“, so Dürr abschließend.
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