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17.08.2018, 10:23 Uhr
CDU Weiterstadt will mehr Flexibilität und Vielfalt bei der Kindergartenbetreuung – Wahlmöglichkeit der Eltern und Einrichtungen
In der Stadtverordnetenversammlung am 16. August 2018 stand erneut ein Antrag der CDU-Fraktion zum Thema Kinderbetreuung auf der Tagesordnung.
Dieser beinhaltete unter Punkt 1 und 2 u. a., dass es den städtischen Kindergärten freigestellt werden solle, ob sie ihre Einrichtung in „offenen“ oder „teiloffenen“ Gruppen oder in einem Gruppensystem (sog. „geschlossene“ Gruppen) organisieren. Hierzu solle die Stadt die Elternbeiräte, Erzieherinnen und Einrichtungsleitungen befragen, welches Konzept sie bevorzugen würden. Das Ergebnis dieser Umfrage solle dann anschließend der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung vorgelegt werden.
Bild: CDU Deutschlands
„Unter Eltern und Pädagogen wird die Frage der Vor- und Nachteile der offenen Gruppen sehr kontrovers diskutiert. Die städtischen Kindertageseinrichtungen werden ausschließlich in der Form der offenen Gruppen geführt. Die freien Träger in Weiterstadt betreiben ihre Kindertageseinrichtungen jedoch weiterhin im Gruppensystem. In den Stadtteilen Braunshardt, Riedbahn und Schneppenhausen, wo kein freier Träger tätig ist, fehlt den Eltern die Wahlmöglichkeit. Und das soll sich möglichst ändern“, sagte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Sebastian Sehlbach.
„Diese oft geführte Diskussion zwischen den verschiedenen Meinungen über diese pädagogische Frage sollte nach unserer Auffassung nicht von der Politik entschieden werden. Die Eltern sollen selbst entscheiden dürfen, was das Beste für ihr Kind ist. Wir wollen da niemanden bevormunden“, erklärte er weiter.
 
Mit dem Antrag verfolgt die CDU das Ziel, den einzelnen Kindertageseinrichtungen eine Wahlmöglichkeit zu eröffnen und sich selbst pädagogisch weiterzuentwickeln. Ähnlich wie es bereits an hessischen Schulen üblich ist. Diejenigen Kindertageseinrichtungen, welche zur Gruppenstruktur zurückkehren möchten, solle dies auch ermöglicht werden. Im Umkehrschluss hätten die Eltern dann eine Wahlmöglichkeit zwischen den einzelnen Angeboten.
 
Zusätzlich setzt sich die Fraktion der Christdemokraten auch noch für die Abschaffung der Schließzeiten der städtischen Kindergärten ein.
 
„Wir empfinden dieses System als nicht mehr zeitgemäß und möchten gerne zu moderneren Systemen überleiten. Wir glauben sowohl die Eltern, als auch die Erzieherinnen und Erzieher würden von einer Abschaffung der Schließzeiten profitieren“, erläutert Sehlbach. „Im Gespräch mit den freien Trägern, die keine festen Schließzeiten mehr haben, konnten wir erfahren, dass diese von den Angestellten wohl auch nicht mehr gewünscht seien. Dies ist für uns Anlass genug gewesen, dieses Thema mal anzusprechen. In vielen Unternehmen wird zu Beginn des Jahres eine Urlaubsjahresplanung durchgeführt. Dies müsste auch bei der Stadt Weiterstadt möglich sein. Bei einer guten Planung kommt es dann auch nicht zu Personalengpässen. Letztlich sollen es aber diejenigen entscheiden, die direkt betroffen sind“, so Sehlbach abschließend.

Den Antragstext finden Sie hier. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen.
 
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