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09.08.2017, 12:36 Uhr
Manfred Pentz: Entwicklung des Finanzplatzes Frankfurt weiter vorantreiben
In einem aktuellen Schreiben an den Europäischen Rat wirbt Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble für die Ansiedlung der derzeit noch in London ansässigen Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) in den Westhafen Tower nach Frankfurt am Main. Der Umzug der Behörde wird notwendig, weil Großbritannien die Europäische Union nach dem Brexit-Votum verlassen wird. Neben Frankfurt haben sich noch weitere Städte wie Dublin, Paris und Luxemburg als neuer Standort beworben.
Der Generalsekretär der CDU Hessen, Manfred Pentz MdL, erklärt hierzu:

„Für diesen Vorschlag von Wolfgang Schäuble habe ich große Sympathie. Frankfurt beherbergt im Westhafen Tower bereits jetzt mit der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen (EIOPA) eine der drei Europäischen Finanzaufsichtsbehörden. Durch die Zusammenlegung unter einem Dach können nicht nur Synergieeffekte genutzt werden, die räumliche Nähe in der bedeutendsten Finanzmetropole Kontinentaleuropas stärkt den Finanzstandort Frankfurt zusätzlich.

Wir wollen die Entwicklung des Finanzplatzes Frankfurt weiter vorantreiben. Mit der Europäischen Zentralbank, dem Europäischen Ausschuss für Systemrisiken, der EIOPA sowie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist Frankfurt bereits jetzt das Zentrum der Europäischen Finanzaufsicht. Der Umzug der EBA nach Frankfurt wäre also die sinnvollste und konsequenteste Lösung.“
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