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10.01.2017, 06:54 Uhr
CDU Weiterstadt lehnt geplanten weiteren Grundschulstandort an der Albrecht-Dürer-Schule ab – „Konzept zur Zusammenlegung der künftigen Grundschule und der Anna-Freud-Schule ist nicht überzeugend.“

Im Vorfeld der gemeinsamen Ausschusssitzung der Ausschüsse für Soziales und Kultur sowie Stadtentwicklung und Verkehr der Weiterstädter Stadtverordnetenversammlung am 16. Januar 2017 haben sich die Christdemokraten mit der „Konzeptstudie zur Entwicklung der Albrecht-Dürer-Schule“ der Kreisverwaltung des Landkreises Darmstadt-Dieburg befasst. „Wir lehnen den Bau einer weiteren Grundschule auf dem Gelände der Albrecht-Dürer-Schule in Weiterstadt ab. Gleichwohl sehen wir einen dringenden Bedarf für eine weitere Grundschule und schlagen daher einen Standort im Neubaugebiet ‚Apfelbaumgarten II‘ vor“, berichtet der CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzende Lutz Köhler von den Beratungen. „Außerdem können wir den Verkehrsplanungen mit dem Sperren der Straße ‚Am Aulenberg‘ vor dem Eingang zur Tennishalle und dem Sportkindergarten nichts abgewinnen und fürchten hierdurch ein Verkehrschaos mit vielen Gefahrsituationen für unsere Kinder.“
Bild: Christiane Lang / CDU Deutschlands
Der geplante Grundschulstandort widerspreche auch dem Konzept „kurze Beine, kurze Wege“ für Grundschüler der CDU-geführten hessischen Landesregierung. „Grundschulen müssen dorthin, wo Grundschüler sind und nicht an einen Standort, wo gerade einmal Platz ist“, so Köhler weiter.

Auch die Zusammenlegung der Anna-Freud-Schule als Förderschule mit der neu zu bauenden Grundschule sehen die Weiterstädter CDU-Kommunalpolitiker skeptisch. „Es scheint für eine solche Zusammenlegung kein inhaltliches und vor allem pädagogisches Konzept zu geben, noch seien die Voraussetzungen für eine weitere inklusive Beschulung auf der weiterführenden Albrecht-Dürer-Schule geschaffen“, kritisiert der stellvertretende Weiterstädter Fraktionsvorsitzende und schulpolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Sebastian Sehlbach. „Hier wird ‚holterdiepolter‘ versucht, unwiederbringlich bauliche Voraussetzungen zu schaffen, ohne ein tragfähiges und mit den beteiligten Schulen abgestimmtes Gesamtkonzept für die nächsten Jahre und Jahrzehnte zu haben.“

Die Anna-Freud-Schule warte seit Jahren auf eine Sanierung bzw. Erweiterung ihrer Schulcontainer und wurde immer wieder hingehalten. „Die erfolgreiche Förderschule mit konstant hohen Schülerzahlen scheint ein Dorn im Auge des grünen Schuldezernenten und Ersten Kreisbeigeordneten Christel Fleischmann zu sein. Daher scheine er mit dem angekündigten gemeinsamen Neubau das Prinzip ‚Zuckerbrot und Peitsche‘ zu verfolgen“, ergänzt Köhler.

„Daher wird die CDU-Fraktion der Konzeptstudie nicht zustimmen können und diese an die Kreisverwaltung mit dem Ziel eines alternativen Grundschulstandortes und der Umsetzung der lange geplanten Teilsanierung der Anna-Freud-Schule zurückweisen“, so Köhler und Sehlbach abschließend.
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